Hühneraugen mithilfe von Hausmitteln entfernen

Wer von Hühneraugen betroffen ist, wird schnell auf die Suche nach Hausmitteln gehen. Hausmittel gegen Hühneraugen gibt es einige. Quasi alle setzen darauf, die Hühneraugen zuerst aufzuweichen und sie dann zu entfernen.

Aspirin

Mischen Sie zunächst einen halben Teelöffel Zitronensaft, einen halben Teelöffel Wasser und fünf Aspirintabletten. Dafür sollten Sie allerdings keine Sprudeltabletten nehmen, sondern klassische Aspirin. Reiben Sie damit das Hühnerauge ein und umwickeln Sie den Fuß mit einem warmen Handtuch. Anschließend umwickeln Sie das gesamte Gebilde mit einer Plastiktüte. Lassen Sie das Paket etwa eine Viertelstunde einwirken und packen Sie dann alles wieder aus. Gehen Sie beim Entfernen des Hühnerauges dennoch vorsichtig um.

Zwiebeln, Salz und Zitrone

An sich würde als Hausmittel gegen Hühneraugen auch einfach nur eine Zwiebelscheibe helfen. Noch besser wirkt die Zwiebelscheibe, wenn Sie sie vor dem Anbringen auf dem Hühnerauge noch mit Zitrone und Salz beträufeln. Kleben Sie die so quasi marinierte Zwiebelscheibe mit einem Pflaster auf das Hühnerauge und lassen es die ganze Nacht darauf. Diese Prozedur wiederholen Sie acht Nächte lang. Das ist vielleicht auf den ersten Blick unangenehm, weil es auch relativ intensiv riecht. Das können Sie mit einer Socke zumindest abdichten. Danach jedenfalls können Sie das Hühnerauge leicht entfernen.

Sanftere Mittel

Grundsätzlich geht es bei Hühneraugen immer darum, sie aufzuweichen, bevor man sie entfernt. Aufweichen können Sie das Hühnerauge auch sanfter. Nehmen Sie tägliche warme Fußbäder, entweder pur oder gerne auch mit Teebaumöl. Letzteres schützt Ihr Hühnerauge davor, sich zu entzünden. Sie weichen das Hühnerauge auf und nach ein paar Tagen können Sie das Hühnerauge vorsichtig mit einem Bimsstein entfernen. Auch eine halbe Rosine, die Sie sich jeden Tag auf das Hühnerauge kleben, würde dafür sorgen, dass das Hühnerauge aufweicht.

Sie können, statt den Fuß zu baden, auch mit sanften Massagen dafür sorgen, dass das Hühnerauge aufgeweicht wird. Sie können die Massage beispielsweise mit Mandel- oder Olivenöl, das Sie mit etwas Zitronensaft vermischt haben durchführen. Eine Mischung aus Zitronensaft, Kamillentee und zerdrückter Knoblauchzehe, auf das Hühnerauge gerieben, weicht das Hühnerauge ebenfalls ein.
Aloe vera, das für seine pflegende Wirkung bekannt ist, können Sie ebenfalls auf das Hühnerauge auftragen und es damit aufweichen.

Hühneraugen entfernen und vorbeugen

Wenn Sie, welches Hausmittel zum Aufweichen auch immer Sie gewählt haben, soweit sind, dass Sie das Hühnerauge entfernen wollen, dann sollten Sie unbedingt vorsichtig vorgehen. Schließlich entzündet sich so ein Hühnerauge relativ leicht und dann wird es richtig unangenehm. Sie sollten das also dringend vermeiden. Arbeiten Sie unbedingt sehr sauber, nicht nur auf einer sauberen Unterfläche, sondern auch mit einem sehr sauberen Gerät. Gegebenenfalls benutzen Sie einen neuen Bimsstein. Geraten Verunreinigungen in die Wunde, entzündet sie sich und Sie können das Hühnerauge nur noch schwer entfernen.

Warten Sie mit der Behandlung des Hühnerauges nicht zu lange. Es wird immer tiefer wachsen und dann dauert die Behandlung immer länger. Noch besser ist es, wenn Sie die Entstehung von Hühneraugen komplett vermeiden. Hühneraugen entstehen nämlich immer erst, wenn Sie zu enge Schuhe tragen oder zu viel Druck auf Ihre Füße ausüben. Tragen Sie also immer passendes Schuhwerk.

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