Sonnenbrand – ein nicht zu unterschätzendes Hautproblem

Sonnenlicht ist wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Ein angemessenes Maß an Sonnenlicht ist eine der wichtigsten Vitamin D Quellen, das uns wiederum vor Knochenschwund schützt. Jedoch kann eine übermäßige Strahlenbelastung durch die UV-Strahlen der Sonne Hautschädigungen wie Sonnenbrand hervorrufen.

Ein Sonnenbrand ist eine durch übermäßige UV-Strahlung der Sonne ausgelöste Entzündung des Hautgewebes. Zu lange Sonnenbäder können die Haut auf Dauer schädigen und sie spröde und faltig werden lassen. Außer einer vorzeitigen Hautalterung besteht für denjenigen, die ihre Haut langfristig intensiver Sonnenbestrahlung aussetzen, ein erhöhtes Risiko an Hautkrebs zu erkranken.

Es gibt zwar eine Reihe von Hautpflegeprodukten, um Sonnenbrand zu behandeln, jedoch sollte man einen Sonnenbrand im Vorfeld möglichst vermeiden und sich dementsprechend davor schützen. Falls aber schon ein Sonnenbrand entstanden ist, ist es von Vorteil einiges über die Ursachen, Symptome und die Behandlung von Sonnenbrand zu wissen.

Sonnenbrand entsteht dann, wenn jemand übermäßiger Sonneneinstrahlung oder anderen UV-Strahlenquellen ausgesetzt war. Er tritt auf, weil der Körper nicht in der Lage ist, ausreichend Pigmente zu bilden, die darauf ausgelegt sind, die Haut zu schützen. Bereits eine kurzfristige Sonneneinwirkung von weniger als 15 Minuten kann bei lichtempfindlichen Menschen zur Entstehung von Sonnenbrand führen.

Längerfristige übermäßige UV-Bestrahlung kann zur Zerstörung der Epidermis oder der äußeren Schicht der Haut führen und Schäden an den kleinen Blutgefäßen darunter verursachen. Wenn die Haut verbrannt ist, kann die Protein-Produktion in der Haut beeinträchtigt sein und infolge einer Erweiterung der Blutgefäße, können diese durchlässiger für Flüssigkeiten werden. Dieser Zustand kann zu einer Schädigung der DNA (Desoxyribonukleinsäure) der Zellen führen. In der DNA sind wesentliche Informationen für die Funktion aller bekannten Organismen enthalten. Infolge chronischer Schäden in der DNA kann Krebs entstehen. Ein Sonnenbrand ruft Hautrötungen, Schwellungen und Blasen hervor und kann sehr schmerzhaft sein. Die Symptome eines Sonnenbrands treten ein paar Minuten bis Stunden nach der Bestrahlung auf. Schwere Fälle von Sonnenbrand können mit Erbrechen, Fieber und Kollaps einhergehen.

Hier sind einige Tipps zur Linderung und Behandlung von Sonnenbrand:

Bei einem Sonnenbrand 2. Grades mit Blasenbildung sollte man grundsätzlich einen Arzt aufsuchen.

Bei stärkeren Schmerzen können übliche Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (Aspirin®), Paracetamol und Ibuprofen helfen die Schmerzen zu bekämpfen.

Auch schmerzbetäubende Cremes oder Sprays mit Benzocain und Lidocain verschaffen vorübergehende Linderung.

Verwenden Sie milde antibakterielle und antimikrobielle Seifen und Antiseptika zur Verhinderung einer Infektion.

Aloe-basierte Hautpflege-Produkte beruhigen und kühlen die überhitzte Haut.

Feuchtigkeitscremes können helfen, Ihre Haut vor dem Austrocknen und vor Spannungen zu bewahren.

Sonnenbrand und andere Hautbeschwerden können durch die Anwendung von wasserfester Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor vermieden werden. Die Sonnencreme sollte 15-30 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden. Hautexperten raten, diese Anwendung alle zwei Stunden zu wiederholen.

Außerdem ist es ratsam noch einige Dinge zu beachten, um die Entstehung von Sonnenbrand zu vermeiden:

Setzen Sie sich der Sonne am ersten Tag nur bis zu 15 Minuten aus, auch wenn das Wetter trübe ist, und gewöhnen sie Ihre Haut langsam an das Sonnenlicht, indem Sie von Tag zu Tag die Zeitdauer der Bestrahlung ein kleinwenig steigern.

Tragen Sie die Sonnencreme alle 2 Stunden erneut auf (und häufiger, wenn Sie Schwitzen oder Schwimmen);

Wenden Sie wasserfestes Sonnenschutzmittel nach dem Schwimmen von mehr als 80 Minuten, nach dem Abtrocknen, oder nach starkem Schwitzen erneut an;

Meiden Sie die Sonne zwischen 10.00 und 15.00 Uhr;

Verwenden Sie wasserfestes Sonnenschutzmittel auch für Beine und Füße, da die Sonnenstrahlen auch durch das Wasser auf die Haut einwirken, und tragen Sie ein lichtundurchlässiges T-Shirt im Wasser, weil widergespiegelte Strahlen verstärkt werden.

Aufgrund umweltbedingter gesundheitlicher Gefahren für die Haut, zu der auch der Sonnenbrand zählt, ist Hautpflege heutzutage ein wesentlicher Bestandteil zur Aufrechterhaltung der Gesundheit. Die richtige Pflege der Haut ist notwendig, um die Entstehung von Hauterkrankungen wie Psoriasis, Hautkrebs und anderer Hautkrankheiten zu vermeiden. Das Verständnis für die richtige Anwendung von Hautpflegeprodukten und die Berücksichtigung einer angemessenen Sonnenbestrahlung des Körpers sind zur Gesunderhaltung der Haut unerlässlich.

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